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Öffnungszeiten montags bis donnerstags 9:00 - 17:00 Uhr freitags 09:00 - 15:00 Uhr
Außensprechstunden im Rheingau in Oestrich-Winkel, Markt 5 dienstags 14:00 - 17:00 Uhr donnerstags 14:00 - 17:00 Uhr
Das ZJS ist im Untertaunus zuständig für alle hilfesuchenden Menschen mit Suchtproblemen. Dazu gehören ohne Alterseinschränkung gefährdete und abhängige Menschen von legalen aber auch illegalen Suchtmitteln (Alkohol, Medikamente, Haschisch, Ecstasy, Kokain, Heroin etc.) sowie Personen mit Essstörungen, Spielsucht und anderen stoffungebundenen Abhängigkeitsformen. Hilfe finden zudem Angehörige und sonstige Bezugs- oder Kontaktpersonen des o. g. Personenkreises.
Im Rheingau bietet das ZJS Außensprechstunden im Hause der Suchtberatungsstelle des Vereins "Neue Hoffnung" e. V., Markt 5 in Oestrich-Winkel an. Die Hilfeangebote konzentrieren sich dort auf die Bereiche jugendspezifische Suchtprobleme und illegale Drogen.
Wesentliche Zielsetzung ist eine individuell ausgerichtete, ganzheitlich und prozessorientierte Rehabilitation Suchtkranker sowie im Vorfeld im Rahmen der Suchtprävention Hilfen für Gefährdete zur Vermeidung von Suchtentwicklungen.
Im Zusammenhang mit den Aufgaben und Hilfeangebote bestehen Kontakte zu Institutionen, die mit suchtgefährdeten und -abhängigen Menschen zu tun haben. Hierzu zählen neben stationären und teilstationären Einrichtungen auf regionaler Ebene primär Schulen, Ausbildungsstätten, Betriebe, Agentur für Arbeit, Job-Center, Fachdienste im Fachbereich Jugend, Soziales und Gesundheit des Rheingau-Taunus-Kreises, Einrichtungen der Jugendhilfe und Jugendpflege, Selbsthilfegruppen, Hilfsorganisationen, Kirchengemeinden, Gerichte, Bewährungshilfe, Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte und Therapeuten. Das ZJS ist ferner in die Arbeit des Psychiatriebeirates des Rheingau-Taunus-Kreises eingebunden.
Stand: 10/2011
Dem ZJS ist eine Fachstelle für Suchtprävention angegliedert, die für den gesamten Rheingau-Taunus-Kreis zuständig ist.
Suchtprävention fördert Verhaltensweisen, Fertigkeiten sowie Strukturen, die vor Sucht schützen. Zu den Kernaufgaben der Fachstelle für Suchtprävention gehören die Konzeptionsentwicklung und Durchführung von suchtpräventiven Maßnahmen für Kinder und Jugendliche, die Präventionsberatung, Fort- und Weiterbildung für Multiplikatoren und Mediatoren, die Koordination und Vernetzung von suchtpräventiven Aktivitäten im Rheingau-Taunus-Kreis sowie die Information und Öffentlichkeitsarbeit über Ursachen der Sucht, Suchtprävention und Gesundheitsförderung.
Stand: 10/2011
Beratung Wir informieren Sie über Wirkungsweisen von legalen und illegalen Suchtmitteln sowie mögliche körperliche und psychische Folgeschäden des Konsums, die Entstehung und den Verlauf von Suchtmittelmissbrauch und Abhängigkeit, Möglichkeiten ambulanter und stationärer Hilfen. Wir beraten und unterstützen Sie und suchen mit Ihnen gemeinsam nach dem besten Weg bei der Bewältigung von Problemen, die im Zusammenhang mit Suchtmittelgebrauch stehen, bei der Überwindung einer Suchtmittelabhängigkeit, in Krisensituationen, bei der Vermittlung in weiterführende Hilfeangebote, bei der Stabilisierung der Abstinenz oder der Überwindung von Rückfällen.
Ambulante Rehabilitation Ziel dieser Behandlung ist es, Suchtmittelabstinenz zu erreichen und zu erhalten, körperliche und seelische Störungen weitgehend zu beheben sowie die Eingliederung in Arbeit, Beruf und Gesellschaft zu realisieren.
Psychosoziale Betreuung Substituierter Wir bieten begleitende Unterstützung bei Substitution in Arztpraxen, bei der Entwicklung und Förderung einer Lebensweise ohne Suchtmittel, bei der schulischen oder beruflichen Eingliederung.
Schulsozialarbeit Die Schulsozialarbeit an der Theißtalschule Niedernhausen und dem Gymnasium Taunusstein bietet Unterstützungs- und Hilfeangebote für Schüler/innen der Klassenstufen 5- 9, Lehrkräfte und Eltern.
Stand: 10/2011
Das Betreute Einzelwohnen ist eine bewährte Hilfeform mit dem Ziel, suchtgefährdete oder suchtkranke Menschen orientiert am persönlichen Bedarf zu einem selbstständigen Leben ohne Suchtmittelmissbrauch zu befähigen. Das Betreute Wohnen dient der beruflichen und sozialen Integration. Betreut werden Menschen mit eigener Wohnung im Rheingau-Taunus-Kreis, die aufgrund ihrer Suchtmittelabhängigkeit nicht in der Lage sind ihren Alltag ohne Unterstützung zu bewältigen und für die andere ambulante Beratungs- und Behandlungsangebote nicht ausreichend sind, um eine Verbesserung ihrer Lebenssituation herbeizuführen. Die Betreuungsdauer und der Betreuungsumfang orientieren sich am individuellen Störungsbild und an den gemeinsam mit dem Hilfesuchenden festgelegten Zielen. Die Belegung erfolgt über die Hilfeplankonferenz im Rheingau-Taunus-Kreis.
Stand: 10/2011
Schulung für alkohol- und drogenauffällige Personen im Straßenverkehr Das ZJS bietet Schulungen sowie ergänzende Selbsterfahrungseinheiten für Personen an, denen aufgrund überhöhter Blutalkoholwerte oder wegen Suchtmittelgebrauchs der Führerschein entzogen wurde.
Projekt FreD Das Projekt FreD wendet sich an Jugendliche, Heranwachsende sowie junge Erwachsene die mit Suchtmitteln experimentieren und / oder illegale Drogen konsumieren und dabei auffällig geworden sind, ohne bereits in ihrem Konsum eine Abhängigkeit entwickelt zu haben. Eine solche Erstauffälligkeit kann im strafrechtlichen, im schulischen oder im familiären Bereich aufgetreten sein. Das Angebot ist als Kurz-Intervention angelegt, es umfasst ein Einzelgespräch (In-Take-Gespräch) und ein viermal zweistündiges Kursangebot (Sozialer-Trainingskurs-Sucht). Grundlegendes Ziel ist es, die Entwicklung zu einem missbräuchlichen bzw. abhängigen Suchtmittelkonsum sowie eine (erneute) strafrechtliche Auffälligkeit junger Menschen zu verhindern. Kooperationspartner im Rahmen des Projektes sind u. a. Schulen, Jugendgerichtshilfe, Polizei und Staatsanwaltschaft.
Projekt HaLT Dieses Projekt wendet sich an Jugendliche, die zuviel Alkohol trinken oder wegen riskantem Konsum mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Im Rahmen des Projektes werden Jugendliche von einer qualifizierten Fachkraft schnell erreicht und mit ihnen systematische Hilfen besprochen. Zudem wird dem Alkoholmissbrauch bei dieser Zielgruppe insgesamt durch kommunal verankerte Präventionsansätze entgegengewirkt.
Der Alkoholparcours Der Parcours ist ein primärpräventives, niedrigschwelliges Alkoholprojekt für Schüler/innen der Jahrgangsstufe 8. Zielvorgabe ist es, jugendspezifisch über die Wirkung und das Suchtpotenzial der legalen Droge Alkohol zu informieren, ohne jedoch belehrend wirken zu wollen. Der Parcours bietet an 7 thematisch unterschiedlichen Stationen eine feedback-orientierte Kommunikation und damit die Möglichkeit, alltagsnah und überzeugend auf Teilnehmer/-innen einzugehen. Das Angebot findet bei Jugendlichen eine positive Resonanz, da es ihrem Bedürfnis entspricht, sich auf unterhaltsame und aktive Weise mit Themen auseinander zu setzen. Durch die interaktive Struktur sollen Jugendliche motiviert werden, die Risiken von Alkoholkonsum realistischer einzuschätzen und verantwortungsbewusst zu handeln.
Projekt Gewalt-Sehen-Helfen Die Kampagne "Gewalt-Sehen-Helfen" ist eine Initiative der kommunalen Präventionsarbeit im Rheingau-Taunus-Kreis und will durch Öffentlichkeitsarbeit und Seminare zu mehr Zivilcourage und sozialem Verhalten motivieren.
Projekt Kind s/Sucht Familie Das Projekt ist für pädagogischen Mitarbeiter/-innen konzipiert, die im Kontext Kind, Sucht und Familie arbeiten. Kinder aus suchtbelasteten Familien gehören zu einer großen Risikogruppe, selbst süchtig zu werden oder Ängste, Depressionen und andere psychische Störungen auszubilden. Im Rahmen des Projektes werden praxisnah Handlungsmöglichkeiten anhand konkreter Fälle im Umgang mit dem Kind und seinen Bezugspersonen beleuchtet und gemeinsam Lösungswege entwickelt.
Stand: 10/2011
Liebe Eltern, liebe Pädagog/-innen, vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, was ein Killerspiel überhaupt ist, wie es funktioniert und warum solch eine Faszination von derartigen Spielen ausgeht. Vielleicht beschäftigt sich Ihr Kind mit Online-Rollenspielen, wie World of Warcraft, und Sie stellen sich jedes Mal von neuem die Frage, wie Ihr Kind sich stundenlang damit beschäftigen kann.
Um einer Antwort Ihrer Fragen etwas näher zu kommen, laden wir Sie herzlich zu unserer dritten ElternLanParty im Rheingau-Taunus-Kreis ein.
Weitere Informationen erhalten Sie hier!
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