Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis (ZJS)

Aktuelles

Abi-Party im Bad Homburger Jubiläumspark

Die Abiturfeier im Jubiläumspark wurde auch dieses Jahr von einem Team des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis begleitet. An einem bargleichen Stand wurden alkoholfreie Getränke und Snacks ausgegeben, sowie ein Chill-out Bereich vorgehalten, der einen rauschmittelfreien Rückzugsraum für die Jugendlichen schaffte. Hier war es möglich eine Auszeit vom Feiern zu nehmen, sich zu unterhalten oder beraten zu lassen.
Die Mitarbeiter*innen waren aber nicht nur am Stand, sondern auch auf dem gesamten Gelände unterwegs und verteilten Brezeln, Wasser und Bananen.
Die Präsenz wurde von den Feiernden sehr gut aufgenommen und gerade das kostenfreie Angebot an Brezeln und Wasser wurde sehr begrüßt und war häufig Anlass für weitere Gespräche. Zu keinem Zeitpunkt entstand der Eindruck, den Abiturient*innen solle das Feiern vermiest werden, wovon die Offenheit der geführten Gespräche profitierte.
Einige erinnerten sich an einzelne Mitarbeiter*innen und umgekehrt. Dies war nicht nur Resultat der letzten sechs Jahre, in denen es das Projekt der Stadt Bad Homburg und dem ZJS-HTK gibt, sondern auch von der im Vorfeld geleisteten Präventionsarbeit.
Denn das Abitur-Projekt begann schon vor den Feierlichkeiten. Alle allgemeinbildenden Schulen Bad Homburgs wurden vor der Abifeier von Fachkräften zu einem Alkoholpräventions-Tag besucht, bei dem es thematisch um die Risiken des Alkoholkonsums und einen riskoreduzierten Umgang (Harm Reduction) damit ging.  
So endete die Feier nicht nur mit 1000 verteilten Brezeln, 250 Liter Wasser, 50 Liter KiBa, Bananen und Süßigkeiten, sondern auch mit dankbaren Jugendlichen, die sich sehr gut aufgehoben fühlten, wenn Sie Rückzugort oder einfach nur etwas Wasser oder ein Gespräch brauchten.

Hierzu anbei die Pressemitteilung des Jugendbeirats der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe.


 

Cannabis-Informations- und Mitmach-Parcours an Schulen im Hochtaunuskreis

Zum nun dritten Mal in Folge hat das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis (JJ) ein interaktives Präventionsprojekt zum Thema Cannabis an der Adolf-Reichwein-Schule Neu-Anspach durchgeführt. Mit 4 Übungsleiterinnen und Übungsleitern konnten am 15. und 16. Februar 2017 die insgesamt 8 Klassen der Jahrgangsstufe 8 erreicht werden. Unterstützt wurde das Projekt von der Stadt Neu-Anspach, die mit dem Bürgerhaus die außerschulischen Räumlichkeiten zur Verfügung stellte sowie von der Schulleitung und dem Kollegium der Adolf-Reichwein-Schule.

Der „Cannabis Informations- und Mitmach- Parcours“ wurde vom Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe im Hochtaunuskreis (JJ) zusammengestellt und greift auf bewährte Methoden aus etablierten und evaluierten Präventionsprojekten zurück. Schwerpunkt des Parcours sind Methoden aus dem Frühinterventionsprojekt FreD (LWL, gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit) und Übungen des „Cannabis- Quo Vadis?“ Präventionsparcours für Schulklassen (Villa Schöpflin, Lörrach). Bei der Strukturierung des Parcours wurde außerdem auf Erfahrungen aus dem „KlarSicht- Mitmachparcours zu Nikotin und Alkohol“ (BZgA) zurückgegriffen. Die Methoden wurden zum Teil verändert und den Bedingungen des „Cannabis Informations- und Mitmach- Parcours“ angepasst. Bei der Methodenauswahl wurde darauf geachtet, dass das Schlüsselelement der Prävention „Interaktivität“ im Mittelpunkt steht. Hierdurch wird ein längerfristiger Lern-Effekt gewährleistet. Ein lebendiger und offener Austausch und die Auseinandersetzung mit der Thematik Cannabis in Bezug auf die Lebenswelt der Jugendlichen und das, was sie in ihrem Alltag beschäftigt, konnte so gewährleistet werden.

Das bewährte Konzept wird in diesem Jahr auch in Kooperation mit der Christian-Wirth-Schule in Usingen, der Erich-Kästner-Schule in Oberursel und dem Kaiserin-Friedrich-Gymnasium in Bad Homburg zum Einsatz kommen. Organisiert wird der Parcours in Neu Anspach und Usingen von der Außenstelle Usingen, in Oberursel von der Mobilen Beratung Oberursel und in Bad Homburg von der Mobilen Beratung Bad Homburg. Ergänzt wird der Parcours an allen Standorten durch die freundlicherweise als Leihgabe zur Verfügung gestellte „Hanf-Ausstellung“ des Heimatmuseums Friedrichsdorf/Seulberg.

 


 

»Mehr Schutz für Glücksspieler« Hessenweiter Aktionstag zur Glücksspielsucht am 28. September 2016

Die Glücksspielbranche boomt, sie macht Umsätze in Milliardenhöhe.
Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen und die örtlichen Fachberatungen für Glücksspielsucht wiesen mit einer landesweiten Öffentlichkeitsaktion auf die Schattenseiten dieser Entwicklung hin: Suchtrisiken bei Glücksspielen. Die Landesstelle forderte die Kommunen auf, anstehende gesetzliche Änderungen für mehr Spielerschutz umzusetzen.

Nach der aktuellen Untersuchung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben über 33.000 Menschen in Hessen massive Probleme mit Glücksspielen. Auf diese Problematik wurde die hessische Bevölkerung am 28.09.2016 an vielen Standorten in Hessen aufmerksam gemacht....weiterlesen...

 


 Nächster Kompaktkurs startet im Hochtaunuskreis!

Das Rauchfrei Programm ist ein Tabakentwöhnungsprogramm für Erwachsene Raucherinnen und Raucher. Es wurde vom IFT Institut für Therapieforschung zusammen mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelt. Die IFT- Gesundheitsförderung evaluiert das Programm fortlaufend und integriert neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Das Programm erfüllt die Voraussetzung der Präventionsprogramme der gesetzlichen Krankenkassen und wird von diesen bezuschusst.
Der Rauchfrei Kurs wird im ZJS-HTK als Kompaktversion innerhalb von 3 Wochen durchgeführt und umfasst 3 Gruppenstunden a 3 Stunden und 2 telefonische Einzelkontakte. Die Gruppen haben zwischen 6-12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Zunächst wird das Rauchverhalten analysiert und es wird auf ein rauchfreies Leben vorbereitet. Im zweiten Gruppentermin erfolgt der Rauchstopp. Die anschließende Gruppenstunde und die Telefonberatungen dienen der Festigung des neuen Verhaltens und unterstützen dabei, eine zufriedene Nichtraucherin/ ein zufriedener Nichtraucher zu bleiben.

Wann die nächsten Kurse starten, erfahren Sie von uns. Rufen Sie uns bitte an.

Teilnehmergebühren inklusive Arbeitsmaterial: 150,00 Euro
Die Informationsveranstaltung ist kostenfrei

Informationen, Anmeldung und Durchführungsort:

Zentrum für
Jugendberatung und Suchthilfe
für den Hochtaunuskreis
Stockheimer Weg 20
61250 Usingen
Fon: 06081 9171-0
Fax: 06081 9171-19
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 Café ZugVogel 2016
Pünktlich zum Start in die Sommerferien schlägt das Präventionsprojekt Café ZugVogel am Schillerweiher im Kronberger Viktoriapark sein rotes Sonnensegel auf und macht dort für zwei Wochen Rast.
Auch in diesem Jahr bietet das Café ZugVogel Kronberger Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein abwechslungsreiches Programm: Zur sportlichen Betätigung stehen beliebte Klassiker wie Badminton, Speedminton oder Fußball bereit. Für ebenfalls genug Bewegung und Action sorgen Highlights wie „Funny Sumo Ringen“ und „Bubble Soccer“, welche auch im letzten Jahr für Begeisterung bei den Besucherinnen und Besuchern des Cafés sorgten und wieder gewünscht wurden. weiterlesen...

2. Presseerklärung zum CafeZugvogel

 


 Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag

Kein Platz für giftige Botschaften:
Stoppt Tabak-Werbung jetzt!

Dies ist das diesjährige Motto des Weltnichtrauchertags, einer Initiative des Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. (ABNR) in der elf Mitgliedsorganisationen vertreten sind, darunter auch die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, die Deutsche Herzstiftung und die Deutsche Krebshilfe. Deutschland ist neben Bulgarien das einzige europäische Land, das noch Außenwerbung für Tabakprodukte erlaubt.
Das ABNR fordert zum Weltnichtrauchertag 2016 die Mitglieder des Deutschen Bundestages auf, ein Außenwerbeverbot für Tabakprodukte umzusetzen. Das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe unterstützt diese Forderung.

„Tabak ist das einzige legale Produkt, das bei bestimmungsmäßigem Gebrauch tödlich ist“ (Eriksen, Mackay, Ross, The Tobacco Atlas).
Tabakwerbung fördert nachweislich bei Jugendlichen den Einstieg in das Rauchen und den Übergang vom Experimentierverhalten zum regelmäßigen Zigarettenkonsum. Tabakwerbung erschwert es Raucherinnen und Rauchern mit dem Rauchen aufzuhören. „Denn sie vermittelt ein Gefühl von Normalität und wirbt in der Regel mit Gefühlen von Freiheit und einem positiven Lebensstil“ sagt Cordula Wilsdorf-Krahl, Mitarbeiterin im Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis (ZJS-HTK).

Das ZJS-HTK hält Informationsmaterial bereit und bietet Einzelberatungen für Jugendliche und Erwachsene rund um das Thema Rauchen an.
Am 13.09.2016 startet in der Beratungsstelle in Usingen der nächste Kurs zur Raucherentwöhnung.
Antwort auf weitere Fragen und Informationen erhalten Sie im:
Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis in den Beratungsstellen Bad Homburg und Usingen
Louisenstraße 9
61348 Bad Homburg
Fon: 06172 6008-0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Stockheimer Weg 20
61250 Usingen
Fon: 06081 9171-0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 Hessenweiter Aktionstag des Projekts „HaLT – Hart am Limit“ im Hochtaunuskries vom 13. – 17. Juni 2016
Nüchtern bist Du „schön“
Auch in diesem Jahr fand auf Initiative und mit Unterstützung der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS), der Hessenweite HaLT – Aktionstag statt. Das Motto in diesem Jahr lautete >>Nüchtern bist Du „schön“<<. Thematisiert wurde die Eigenreflektion in Bezug auf Alkohol über die Frage, wie „schön“ man sich selbst unter Alkoholeinfluss findet oder auch wie „unschön“ vielleicht ein zurückliegendes Ereignis mit Alkohol war. weiterlesen....

Stand: 02/2017