Villa Anna Stationäre Jugendhilfe Eppstein

Info

Die Stationäre Jugendhilfe Villa Anna bietet ein vollstationäres pädagogisches Betreuungsangebot „über Tag und Nacht“ auf der Grundlage des SGB VIII, Hilfen zur Erziehung gem. §§ 27, 34, auch in Verbindung mit §§ 35a und 41 und 42.

In insgesamt fünf Wohngruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten werden Jugendliche, bei denen ein zuständiges Jugendamt einen besonderen erzieherischen Bedarf festgestellt hat, betreut.
Es können sowohl weibliche als auch männliche Jugendliche aufgenommen werden.

 

Liegenschaft
Die Liegenschaft bietet ein Ensemble von unterschiedlich großen Gebäuden auf einem weitläufigen Parkgelände und liegt am Ortsrand der Stadt Eppstein im nordwestlichen Bereich des Rhein-Main-Gebietes.
In der Villa Anna selbst sind Räumlichkeiten für alle Bewohner vorhanden wie Küche, Speiseraum, Freizeit- und Gruppenräume, Mitarbeiterbüros etc.. Die Villa Anna ist umgeben von vier Wohngebäuden mit Zimmern unterschiedlicher Größe, von denen einige als Zweibettzimmer belegt werden können. Die Gesamtgruppe ist in fünf Betreuungsgruppen mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten unterteilt, jede Gruppe lebt als eigenständige Wohngruppe zusammen.

Die Nähe des S-Bahn-Anschlusses ermöglicht es den Jugendlichen in hervorragender Weise den Besuch der schulischen, berufsbildenden und kulturellen Angebote der Rhein-Main-Region wahrzunehmen sowie Ämter und Behörden aufzusuchen.


Zielgruppen
Zielgruppe „Hilfen zur Erziehung für Jugendliche“
Aufgenommen und betreut werden grundsätzlich Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, die aus unterschiedlichen Gründen in ihrer Herkunftsfamilie oft auch auf längere Sicht nicht mehr verbleiben können oder wollen und für die ein Jugendamt, ggf. im Zusammenwirken mit den Eltern oder dem Jugendlichen selbst, Anlass für einen besonderen erzieherischen Bedarf und eine Betreuung über Tag und Nacht als notwendig und sinnvoll erachtet. Einer solchen Intervention geht oft eine familiäre Entwicklungsgeschichte voraus, die für den Jugendlichen verbunden ist mit langfristigen Erziehungsdefiziten, Bindungs- und Beziehungsstörungen, traumatischen Erlebnissen oder anderen Störungen und Belastungen, in deren Folge eine gesunde und stabile Persönlichkeitsentwicklung behindert oder gefährdet ist.
Jugendliche dieser Zielgruppe kommen in der Regel aus dem MTK, wobei Jugendämtern der Region nachrangig Belegungsmöglichkeit eingeräumt wird.


Für die Aufnahme in der Villa Anna gibt es folgende Ausschlusskriterien:
•    Diagnostizierte Suchterkrankung nach ICD
•    akute kinder- und jugendpsychiatrische Erkrankung
•    akute Suizidalität
•    jugendliche Intensivtäter mit Straftaten nach Strafgesetzbuch.

 

Stand: 07/2015