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Die Therapeutische Einrichtung Auf der Lenzwiese ist eine Einrichtung zur medizinischen Rehabilitation für Drogen-und mehrfachabhängige Frauen und Männer. Wir bieten insgesamt 30 Plätze zur stationären Entwöhnungsbehandlung, davon 5 zur stationären Adaption in der Adaptionseinrichtung Breuberg-Neustadt. Für Cannabiskonsumierende bieten wir ein eigenes Behandlungsprogramm, das stationäre Abstinenztraining für Cannabiskonsumierende StACK.
Aufnahme Eine Anfrage zur Aufnahme kann telefonisch, schriftlich, per Fax oder mail erfolgen. Ein ausgefüllter Aufnahmefragebogen reicht aus, Sie können natürlich weitere persönliche Daten ergänzen. Fragen zu einer Therapie beantwortet unser Aufnahmebüro gern. Sie erreichen uns unter
Unser Aufnahmebüro Fon 06163 9338-12 Mail
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Auf Wunsch beraten wir Sie im Vorfeld der Therapie und unterstützen z.B. bei Fragen zur Kostenklärung, auch ob eine Entgiftung im Vorfeld der Therapie notwendig ist oder ob darauf verzichtet werden kann.
Aufnahmetermine können auf Wunsch kurzfristig vergeben werden. Auch hier wenden Sie sich bitte an unser Aufnahmebüro, damit wir Sie bei der Klärung der Voraussetzungen unterstützen können.
Falls Sie unsere Einrichtung persönlich kennen lernen wollen, besuchen Sie uns an einem unserer Informationstermine, diese finden Sie unter dem Stichwort „Aktuell“. Auf Wunsch vereinbaren wir gern ein individuelles Informationsgespräch mit Ihnen.Ein individueller Schnuppertag zum Kennenlernen unseres Therapieprogramms kann mit unserem Aufnahmebüro kurzfristig vereinbart werden.
Stand: 11/2011
Behandlung
Wie ist die Versorgung mit Medikamenten geregelt? Medikamente werden nur nach ärztlicher Verordnung vergeben. Das betrifft auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente. Eigene nicht verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. gegen Kopfschmerzen) können nach Absprache mit unseren Ärztinnen eingenommen werden.
Welche Bereiche werden in der Arbeitstherapie angeboten? Handwerkliche Arbeiten in Schreinerei, Renovierungs- und Metallwerkstatt, Selbstversorgung in der Hauswirtschaft in den Bereichen Küche und Hausreinigung/Wäsche, Unterstützung der Haustechnik in Pflege von Garten und Außenanlagen sowie Verwaltungsarbeiten im Patientenbüro.
Was passiert bei einem Rückfall? Bei guter Abstinenzmotivation, Kooperation und Behandlungsbereitschaft kann die Rehabilitation in der Einrichtung nach einem Rückfall fortgesetzt werden. Mit Rückfallanalyse, -management und vielfältigen Möglichkeiten zur Rückfallbearbeitung werden rückfällige Patientinnen und Patienten dabei vom Team unterstützt.
Rahmenbedingungen
Welche grundlegenden Regeln sind zu beachten? Freiheit von Drogen, Alkohol und Glücksspiel während der Rehabilitation ist ebenso ein Muss wie der Verzicht auf Gewalt und die aktive Mitarbeit am therapeutischen Programm.
Ist die Einrichtung nach §§ 35/36 BtMG anerkannt? Ja, die Anerkennung nach §§ 35/36 BtMG wurde durch das zuständige hessische Ministerium erteilt.
Wie sind meine persönlichen Daten geschützt? Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lenzwiese unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht. Ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis werden keine persönlichen Daten weiter gegeben.
Wie alt sind die Patienten der Lenzwiese? Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren, nach oben hin gibt es keine Grenze. Im Durchschnitt sind die Patienten/innen 30 Jahre alt.
Können während der Rehabilitation gemeinnützige Arbeitsstunden abgeleistet werden? Ja! Während der Freizeit kann in verschiedenen Bereichen gemeinnützige Arbeit abgeleistet werden. Genauere Fragen können unsere Arbeitstherapeuten beantworten.
Wo darf in der Einrichtung geraucht werden? Unsere Einrichtung ist rauchfrei, das heißt, in den Gebäuden darf nicht geraucht werden. Ein überdachter Raucherbereich ist vorhanden. Kontakte und Aktivitäten
Wann können Patienten Besuch empfangen? Besuche können Sie ab dem zweiten Wochenende in der Therapie empfangen, im Einzelfall auch früher, z.B. zur Aufrechterhaltung eines regelmäßigen Kontakts zu eigenen Kindern.
Ab wann sind Ausgänge möglich? Ausgänge sind in der Regel nach vier Wochen Aufenthalt möglich, zunächst in Kleingruppen, später alleine. Für Patientinnen und Patienten aus Übergangseinrichtungen sind Ausgänge auch früher möglich.
Wie sind Einkaufsmöglichkeiten geregelt? Im Rahmen von Ausgängen können Einkäufe selbständig gemacht werden. Dringende Einkäufe von Kleidung und Hygieneartikeln können zu Beginn der Rehabilitation auch begleitet werden.
Kann ich mir von Angehörigen bei Aufnahme Sachen bringen lassen? Ja. Bitte besprechen Sie die Einzelheiten mit Ihrer Bezugstherapeutin bzw. Ihrem Bezugstherapeuten.
Multimedia
Wie und wann kann telefoniert werden? Es darf vom ersten Tag an telefoniert werden, Handys können auf dem Zimmer genutzt werden.
Können Computer in der Einrichtung genutzt werden? Ja. Zum Arbeiten sind PCs in der Einrichtung vorhanden. Eigene PCs und Spielkonsolen können während der Ausgabezeiten genutzt werden. Während der Adaption ist auch die Aufstellung und Nutzung eines eigenen PCs nach vorheriger elektrotechnischer Prüfung möglich.
Besteht Gelegenheit, Musik zu hören? Im Zimmer kann mit Kopfhörer jederzeit Musik gehört werden. Weiter gibt es eigene Räumlichkeiten, in die unsere Patientinnen und Patienten sich zum Musikhören zurückziehen können. Drogenassoziierte Musik soll zum eigenen Schutz und zum Schutz von Mitpatienten/innen nicht gehört werden.
Finanzielles
Wie bin ich während der Behandlung finanziell abgesichert? Wir empfehlen dringend, mindestens vier Wochen vor der Aufnahme die entsprechenden Anträge auf Übergangsgeld, Arbeitslosengeld II oder Hilfe zum Lebensunterhalt zu stellen. Bei der Antragsstellung werden Sie von Ihrer Drogenberatung unterstützt. Sie sollten ebenfalls mindestens vier Wochen vor der Rehabilitation Ihren Krankenversicherungsschutz klären.
Wie ist der Umgang mit Geld geregelt? Es wird großer Wert auf Eigenverantwortung gelegt, Patienten/innen sollen den Umgang mit Geld von Beginn der Rehabilitation selbst lernen. Eigengeld kann auf ein Patientenkonto eingezahlt und bei Bedarf abgehoben werden.
Gibt es eine Kostenerstattung für Fahrten zur Praktikumstelle? Fahrkosten für notwendige Fahrten im Rahmen eines Praktikums können von der Deutschen Rentenversicherung Hessen übernommen werden. Es werden Fahrkosten für öffentliche Verkehrsmittel, 2. Klasse unter Beachtung der günstigsten Tarife übernommen.
Stand: 11/2011
Gebäude/Räumlichkeiten Zu sportlichen Aktivitäten laden die naturnahe Umgebung der Einrichtung, ein Fußballplatz und ein Beachvolleyball-Feld ein. Vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung bieten eine Sauna sowie große, helle und freundliche Gemeinschaftsräume. In einem separaten Werkstattgebäude sind eine Schreinerei, ein Kreativraum und ein Gruppenraum untergebracht. Für unsere Patienten/innen bieten wir Einzel- und Doppelzimmer mit eigenen sanitären Anlagen an. Zu Beginn der Rehabilitation werden die Patientinnen und Patienten in Doppelzimmern untergebracht, im Adaptionshaus stehen Einzelzimmer zur Verfügung. Paare können gemeinsam die Rehabilitation bei uns durchführen, die Unterbringung erfolgt auf Wunsch in einem Doppelzimmer.
Team Ihre Rehabilitation wird in unserer Einrichtung von einem gut ausgebildeten und erfahrenen Team unterstützt. Zusätzlich zu den grundlegenden beruflichen Qualifikationen verfügen alle therapeutisch tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über therapeutische Zusatzqualifikationen und bilden sich laufend weiter. In der Einrichtung arbeiten • Fachärztinnen für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie • Ein Krankenpfleger • Ein Diplompsychologe mit verhaltenstherapeutischer Zusatzausbildung • Sozialtherapeutinnen mit therapeutischer Zusatzqualifikation aus den Bereichen integrative Therapie, Psychodrama, Gestalttherapie, systemische Therapie, Klientenzentrierte Kunsttherapie, Traumatherapie, Schuldenberatung • Ein Sporttherapeut mit Grundqualifikation Diplom-Sportwissenschaftler • Arbeitstherapeuten mit handwerklichen und hauswirtschaftlichen Ausbildungen, Ausbildungsbefähigung und Meisterbrief • Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Nachtbereitschaftsdienste • Verwaltungsangestellte • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im freiwilligen sozialen Jahr oder Bundesfreiwillgendienst
Qualitätsmanagement Wir arbeiten an der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Einrichtung und der laufenden Verbesserung unserer Hilfeangebote. Grundlage dafür das Modell der European Foundation for Quality Management EFQM. Die Therapeutische Einrichtung Auf der Lenzwiese ist für die medizinische Rehabilitation Drogen-und Mehrfachabhängiger nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.
Stand: 11/2011
Erscheinungsformen der Abhängigkeit Abhängigkeit ist eine Erkrankung, die die körperliche und psychische Entwicklung sowie die soziale Integration der Betroffenen schwer beeinträchtigt. Ein entscheidendes Charakteristikum der Abhängigkeit ist der oft starke, gelegentlich übermächtige Wunsch, Drogen, Medikamente, Alkohol oder Tabak zu konsumieren. Weitere Kriterien für die Diagnose einer Abhängigkeit sind eine verminderte Kontrollfähigkeit in Bezug auf die Steuerung des Konsums, ein körperliches Entzugssyndrom, der Nachweis einer Toleranzentwicklung, die fortschreitende Vernachlässigung anderer Interessen zugunsten des Substanzkonsums sowie der anhaltende Substanzkonsum trotz Nachweises schädlicher Folgen.
Folgen der Abhängigkeit Die Abhängigkeit geht oft einher mit weit reichenden Folgen. Zu den häufigsten begleitenden Belastungen gehören
• suchtbedingte körperliche Erkrankungen, z.B. Hepatitis, Abszesse • Einschränkungen der Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz • Verschuldung • Zerrüttung der familiären Verhältnisse • Verengung des sozialen Umfeldes auf Drogenkontakte • soziale Isolation • Verödung von sozialen, kulturellen und freizeitorientierten Interessen • Unfähigkeit zur Organisation und Strukturierung des Alltags • Obdachlosigkeit • Haftstrafen in Folge von Beschaffungskriminalität
Anerkennungen Die Deutsche Rentenversicherung Hessen ist federführender Leistungsträger. Die Kosten der Rehabilitation werden von den Rentenversicherungsträgern, den Krankenkassen und den überörtlichen Sozialhilfeträgern übernommen. Die Einrichtung ist vom zuständigen Fachministerium des Landes Hessen im Sinne der §§ 35, 36 ff des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) staatlich anerkannt.
Drogenfreiheit, Gewaltfreiheit, Mitarbeit Sind die Grundvoraussetzungen für eine Rehabilitation in unserem Haus. Freiheit von Drogen, Alkohol und Glücksspiel während der Rehabilitation ist ebenso ein Muss wie der Verzicht auf Gewalt und die aktive Mitarbeit.
Behandlungsziele Die zentralen Ziele der Rehabilitation sind
• Erreichen und Aufrechterhalten der Abstinenz • Beheben und Ausgleichen von körperlichen und seelischen Störungen • möglichst dauerhafte Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und Wiedereingliederung in das Erwerbsleben • Wiedereingliederung in das Leben in der Gemeinschaft
Individuelle Ziele für Ihre Rehabilitation werden gemeinsam zu Beginn der Behandlung entwickelt. Dabei werden Sie von Ihrem Fallteam unterstützt.
Behandlungsangebote (ggf. mit Erläuterung) Im Folgenden finden Sie eine Auswahl unserer Behandlungsangebote. Die Teilnahme an diesen Angeboten richtet sich nach dem jeweiligen individuellen Bedarf, dem Verlauf der Behandlung und wird zwischen Therapeut/in und Patient/in vereinbart. • Einführungsgruppe • Psychotherapeutische Bezugsgruppe • Psychotherapeutische Einzelgespräche • Angehörigengespräche • Cannabisgruppe • Morgenrunde • Plenum • Arbeitsbesprechung • Arbeitstherapie • Training zur Rückfallprävention • Selbstsicherheitstraining • Training zur Stressbewältigung • Raucherentwöhnung • Sporttherapie • Entspannungstraining • Visite • Gruppe zur Gesundheitsinformation • Freizeitangebote • Sozial- und Schuldnerberatung • Adaptionsgruppe
Behandlungsdauer Die Dauer der Rehabilitation wird individuell festgelegt und richtet sich nach dem Ausmaß der körperlichen, psychischen und sozialen Folgen der Suchterkrankung. Für eine ausreichend stabilisierende Behandlung inklusive Adaptionsphase ist nach den derzeitigen Vorgaben der Leistungsträger ein Zeitraum von bis zu 10 Monaten vorgesehen. Für therapieerfahrene Patientinnen und Patienten wird die Rehabilitationsdauer verkürzt. Die Dauer wird im Einzelfall nach sorgfältiger Indikationsstellung vereinbart. Ausschließlich Cannabiskonsumierende können an dem Stationären Abstinenztraining für Cannabiskonsumierende StACK teilnehmen. Hier ist eine Dauer von 4 Monaten vorgesehen, die bei Bedarf durch eine Adaptionsphase ergänzt wird. Die Adaptionsphase von bis zu 4 Monaten kann sowohl in der Einrichtung als auch extern durchgeführt werden.
Stand: 11/2011
Stationäres Abstinenztraining für Cannabiskonsumierende StACK
Das StACK-Programm Seit 2006 bietet die Therapeutische Einrichtung Auf der Lenzwiese das Stationäre Abstinenztraining für Cannabiskonsumierende StACK an. Dieses vollstationäre Rehabilitations-Angebot richtet sich an erwachsene Cannabiskonsumierende, bei denen eine ambulante Therapie oder Rehabilitation alleine nicht ausreicht.
StACK erscheint bei folgenden Merkmalen besonders geeignet:
• ausgeprägter körperlicher Entzug von Cannabis • erhöhte Rückfallgefährdung • bisher erfolglose Therapieversuche • begleitende psychische Störung • belastende psychische und soziale Folgen des Konsums
Ziele von StACK bestehen in der Abstinenz von Cannabis und anderen Suchtmitteln, der Erweiterung der psychosozialen Kompetenzen und der Verbesserung der sozialen und beruflichen Integration. StACK ist bei alleiniger Cannabisabhängigkeit für die Dauer von 4 Monaten angelegt.
Die StACK-Gruppe Zentraler Baustein der Behandlung ist die StACK-Gruppe, in der die Cannabisabhängigkeit, das Drogenverlangen und die Vorbeugung von Rückfällen direkt und konzentriert bearbeitet werden. In der Gruppe finden verhaltentherapeutische und edukative Methoden ebenso Anwendung wie motivierende Gesprächsführung. Hier wird das Ablehnen von Cannabis im Rollenspiel trainiert, mit mentalem Training wird die Bewältigung von Drogenverlangen trainiert und es werden Informationen zu ausgewählten Themen vermittelt.
Unsere Patientinnen und Patienten Seit 2004 ist der Anteil der Cannabisabhängigen in unserer Patientengruppe deutlich gestiegen. In 2004 waren 3% unserer Patientinnen und Patienten cannabisabhängig, in 2006 20% und in 2010 lag der Anteil der Cannabisabhängigen schließlich bei 45%.
Der reguläre Abschluss der Rehabilitation kann bei Cannabisabhängigen in unserer Einrichtung mit durchschnittlich 60% relativ häufig erreicht werden.
Cannabisabhängige sind übrigens nicht nur jung. Von unserem StACK-Programm profitieren Ältere gleichermaßen. Drei Viertel der bei uns behandelten Cannabisabhängigen sind unter 30 Jahre alt, ein Viertel ist älter als 30, unser bisher ältester cannabisabhängiger Patient war bei Antritt der Behandlung 54 Jahre alt.
Neue Entwicklungen Drogenverlangen wird seit 2010 regelmäßig erfasst mit dem Marijuana Craving Questionnaire MCQ-12 (Heishman und Singleton, 2006) eingeführt. Der MCQ-12 erfasst als Gesamtwert Drogenverlangen bei Cannabisabhängigen. Fragen wie „Es wäre großartig, jetzt Cannabis zu rauchen“, oder „Ich wäre weniger ängstlich, wenn ich jetzt Cannabis rauchen würde“, werden mit „lehne ich völlig ab“ bis „ich stimme voll zu“ bewertet. Der Gesamtwert bildet das Verlangen nach Cannabis als Wert zwischen 0 und 6 ab.

Hier ist ein (sicherlich idealtypischer) Verlauf für einen 30jährigen Patienten abgebildet. Auf der x-Achse sind 16 Messzeitpunkte in wöchentlichem Abstand aufgeführt, auf der y-Achse die durchschnittlichen Punktwerte für Drogenverlangen im MCQ-12. 0 bedeutet dabei kein Drogenverlangen, 6 ist der höchste mögliche Wert. Unser Patient erreicht zu Beginn relativ hohe Werte für Drogenverlangen, die dann kontinuierlich abfallen und bis zum Ende der Behandlung auf niedrigem Niveau verbleiben.
Stand: 10/2011
Fachtagung „Behandlung Cannabisbezogener Störungen – Neuere Ergebnisse“ am 19.01.2012 Mit dieser Tagung stellen wir neuere Ergebnisse zur Behandlung von Cannabisabhängigkeit vor. Mit dem Vortrag Therapie der Cannabisstörungen - ein update? informierte Frau Dr. Eva Hoch, Department of Addictive Behavior & Addiction Medicine, Central Institute of Mental Health, University of Heidelberg, über Anforderungen an eine moderne Therapie cannabisbezogener Störungen. Herr Ulrich Claussen, Therapeutische Einrichtung Auf der Lenzwiese stellte mit StACK reloaded die Entwicklung und Evaluation eines stationären Behandlungsprogramms vor.
Unsere Fachtagung fand gute Resonanz in der hessischen Suchthilfe. Wenn Sie sich über die Inhalte der Tagung informieren wollen, können Sie sich die Vorträge hier herunterladen: • StACK reloaded – Entwicklung und Evaluation eines stationären Behandlungsprogramms Ulrich Claussen (Therapeutische Einrichtung Auf der Lenzwiese)
• Therapie der Cannabisstörungen - ein update? Dr. Eva Hoch (Department of Addictive Behavior & Addiction Medicine, Central Institute of Mental Health, University of Heidelberg)
Aktuelle Info-Termine Wir stellen an den folgenden Terminen allen Interessierten unsere Einrichtung vor. Es besteht Gelegenheit, die Einrichtung zu besichtigen, offene Fragen zur Aufnahme und zur Rehabilitation zu klären sowie Erfahrungen mit Patientinnen und Patienten der Einrichtung auszutauschen. Sollten Sie sich für einen der folgenden Termine interessieren, bitten wir um kurze telefonische Anmeldung. Die nächsten Informationstermine in der Therapeutischen Einrichtung Auf der Lenzwiese sind:
• Am Mittwoch, den 11.04.2012 um 14:00 Uhr • Am Mittwoch, den 09.05.2012 um 14:00 Uhr • Am Mittwoch, den 06.06.2012 um 14:00 Uhr.
Auf Wunsch vereinbaren wir gern ein individuelles Informationsgespräch mit Ihnen.
Newsletter Wir planen, einen regelmäßigen newsletter zu versenden. Mit diesem newsletter wenden wir uns an alle Interessierten, die über Neuigkeiten in unserer Einrichtung informiert werden wollen. Für Ehemalige bietet sich damit eine Möglichkeit, in Kontakt mit der Einrichtung zu bleiben. Wenn Sie in unseren Verteiler aufgenommen werden wollen, schicken Sie uns eine mail mit dem Betreff „newsletter“.
Sporttherapie Mit einem neuen Fitness- und Sportangebot wollen wir zukünftig mehr Patientinnen und Patienten erreichen. Unter Anleitung durch ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen wir Ihnen, Ihre Fitness zu verbessern und das körperliche Wohlbefinden zu steigern. Joggen, Nordic Walking, indoor und outdoor Sportaktivitäten gehören ebenso zu unserem Programm wie Schwimmen, Rückenschule, Entspannungstraining und Ernährungsberatung. Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Trainingsprogramm für Sie, das Ihnen hilft, Ihre Ziele in diesem Bereich zu verwirklichen.
Selbsthilfe Wir unterstützen unsere Patientinnen und Patienten beim Besuch von örtlichen Selbsthilfegruppen während der Therapie. Regelmäßige Meetings der Narcotics Anonymous finden in Höchst im Odenwald und in Darmstadt statt.
Öffentlichkeitsarbeit, Fort- und Weiterbildung Wir bieten Informationstermine für Fachkolleginnen und –kollegen, die Möglichkeit zur Hospitation in unserer Einrichtung auf Anfrage an. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestalten zielgruppenspezifische Veranstaltung, Schulungen und Betriebliche Bildungsmaßnahmen. Unsere Räumlichkeiten stellen wir gern zur Verfügung, auf Wunsch bieten wir auch inhouse-Veranstaltungen an. Wir legen Wert darauf, die Ergebnisse unserer Arbeit in der Fachöffentlichkeit zu präsentieren und mit Kolleginnen und Kollegen zu besprechen. Bei unseren Downloads finden Sie einige ausgewählte Vorträge und eine Liste mit Veröffentlichungen, zu den Themen mit denen wir uns beschäftigen.
Veröffentlichungen zu „legal highs“ In Zusammenarbeit mit bioscientia Institut für medizinische Diagnostik GmbH in Ingelheim wurde in gemeinsamen Veröffentlichungen die klinische Identifizierung und der laborchemische Nachweis von sogenannten „legal highs“ in einer Fallstudie beschrieben. Der Literaturnachweis lautet: Arndt, T. Claussen, U., Güssregen, B. Schröfel, S., Stürzer, B., Werle, A. und Wolf, G. (2010) „Krypton“-Konsum als Ursache eines positiven O-Desmethyltramadol-Nachweises im Urin einer Opiatabhängigen in der Entwöhnungstherapie. Toxichem und Krimtech, Mitteilungsblatt der Gesellschaft für Toxikologische und Forensische Chemie, 77(1), 23-28. Arndt, T. Claussen, U., Güssregen, B. Schröfel, S., Stürzer, B., Werle, A. und Wolf, G. (2011) Kratom alkaloids and O-desmethyltramadol in urine of a “Krypton” herbal mixture consumer. Forensic Science International, 208, 47-52.
Stand: 02/2012
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