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Kurzzeittherapie Hunoldstal

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Kurzbeschreibung
Die Kurzzeittherapie Hunoldstal mit 30 Plätzen ist eine Einrichtung zur medizinischen Rehabilitation für drogen- und mehrfachabhängige Frauen und Männer. Sie ist die Facheinrichtung des Vereins für Kurzzeitbehandlung sowie für die Therapie von Kokain- oder Amphetaminabhängigen und für die Behandlung mit der Zusatzdiagnose Glücksspielsucht.

Qualitätsmanagement
Wir arbeiten an der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Einrichtung und der laufenden Verbesserung unserer Hilfeangebote. Grundlage dafür das Modell der European Foundation for Quality Management EFQM.
Die Kurzzeittherapie Hunoldstal ist für den Geltungsbereich Medizinische Rehabilitation Drogen- und Mehrfachabhängiger nach DIN EN ISO 9001:2008 und BAR / CaSu zertifiziert.


Träger
Träger ist der Verein Jugendberatung und Jugendhilfe e.V. (JJ), Taunusstraße 33, 60329 Frankfurt. JJ bietet hilfebedürftigen, behinderten, gefährdeten oder psychisch kranken Menschen fachkundige Beratung und Lebenshilfe an.

Der Verein ist assoziiertes Mitglied im Diözesancaritasverband Limburg und als gemeinnützig anerkannt.

Er ist mit seinen Einrichtungen für den Geltungsbereich ambulante und stationäre Suchthilfe, Angebote der Jugendhilfe sowie des Betreuten Wohnens nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.


Bürozeiten
Sie erreichen uns telefonisch
montags bis donnerstags 08.30 bis 13.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr
freitags 08.30 bis 13.00 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr.


Indikation und Behandlungsdauer
Das Behandlungsangebot richtet sich an drogen- oder mehrfachabhängige Menschen beiderlei Geschlechts,
insbesondere an Kokain- oder Amphetaminabhängige

• die bereits in ambulanter oder stationärer Behandlung waren und erneut einer Stabilisierung bedürfen oder
• deren Abhängigkeit noch nicht chronifiziert ist und die nicht an schwerwiegenden körperlichen, psychischen oder sozialen Folgeproblemen leiden oder
• die durch ihre Familie, eine stabile Wohnsituation oder ein Arbeitsverhältnis bei der Überwindung ihrer Abhängigkeit unterstützt werden.

Die Behandlungsdauer orientiert sich an den individuell vereinbarten Behandlungszielen und notwendigen Entwicklungsschritten und variiert zwischen zwei und sechs Monaten.


Aufnahme
Die Anfrage zur Aufnahme kann telefonisch oder schriftlich erfolgen. Für die Aufnahme ist eine schriftliche Anmeldung notwendig, in der Sie verdeutlichen sollten, welche Beweggründe für Ihre Entscheidung zur Therapie wichtig sind. Ebenso benötigen wir von Ihnen eine Darstellung Ihrer Suchtgeschichte und einen Lebenslauf.

Hier sollten Sie sowohl Stärken und Ressourcen, wie z. B. Ausbildung, Berufstätigkeit, Familie, suchttherapeutische Vorbehandlungen mitteilen als auch über kritische Lebensereignisse, z. B. Haft- oder Psychiatrieaufenthalte, Verurteilungen im Zusammenhang mit Betäubungsmitteldelikten aber auch ohne Zusammenhang mit der Suchterkrankung informieren.

Die Einrichtung lädt nach Durchsicht der Unterlagen zu einem Vorstellungsgespräch ein. Dabei haben Sie Gelegenheit sich zu informieren und durch Besichtigung und Gespräche einen Eindruck von der Atmosphäre des Hauses zu gewinnen. In aller Regel wird am Ende dieses Vorstellungsgespräches die Entscheidung über eine Aufnahme getroffen.

Spätestens am Aufnahmetag muss eine ärztliche Bestätigung über eine abgeschlossene körperliche Entgiftung und die Kostenübernahmeerklärung des zuständigen Leistungsträgers vorliegen.



Liegenschaft
Die Einrichtung liegt im Taunus in der Nähe des Großen Feldbergs in Schmitten/Hunoldstal.

Das 1975 errichtete Gebäude wurde 1994 vollständig saniert. Das Haus bietet 25 Einzelzimmer sowie ein Doppelzimmer. 19 Zimmer liegen nach Süden und haben einen eigenen Balkon mit einem phantastischen Blick über das Weiltal hin zum Großen Feldberg. Eine große Wiese in Südhanglage, ein kleiner Sportplatz und die hellen großzügigen Gruppen- und Gemeinschaftsräume unterstreichen die freundliche und moderne Atmosphäre des Hauses. Angrenzend an das Gelände wurde ein Wohnhaus erworben, dort befindet sich die Verselbstständigungswohngruppe mit fünf Plätzen. In einem neu errichteten Werkstattgebäude sind eine Schreinerei, eine Hausmeisterwerkstatt, ein Gruppenraum sowie Mitarbeiterbüros untergebracht.


Einzugsgebiet und Kooperation
Das Angebot richtet sich an Patientinnen und Patienten aus Hessen und anderen Bundesländern.

Zu den Einrichtungen der hessischen Suchthilfe und im Rahmen des Suchthilfeverbundes JJ bestehen sehr gute Kooperationsbeziehungen.

Im Anschluss an die Behandlung stehen zahlreiche Betreuungsangebote zur Verfügung, die eine individuell gestaltete weitere Behandlung oder Nachsorge ermöglichen

• im Suchthilfezentrum Bleichstraße in Frankfurt kann Ambulante Rehabilitation durchgeführt werden und es besteht eine enge Zusammenarbeit bei der ambulanten und stationären Behandlung von Kokain- und Amphetaminabhängigen
• die Stationäre Nachsorge- und Adaptionseinrichtung des Trägers sowie die Angebote des Betreuten Wohnens im Rhein-Main-Gebiet können zur Förderung der beruflichen und sozialen Integration als Betreuungs- und Wohnmöglichkeit genutzt werden
• mit dem Bildungszentrum Hermann Hesse (BZH), an dem Haupt-, Realschulabschluss und das Abitur nachgeholt werden können, bietet der Suchthilfeverbund im Bereich der schulischen Wiedereingliederung eine hervorragende Möglichkeit.

Die Kooperation mit anderen Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens sowie der Arbeitsverwaltung ist selbstverständlich.

Stand: 11/2012

 

Behandlung

Wie ist die Versorgung mit Medikamenten geregelt?
Medikamente werden nur nach ärztlicher Verordnung vergeben. Das betrifft auch nicht verschreibungspflichtige Medikamente. Eigene nicht verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. gegen Kopfschmerzen) können nach Absprache mit unseren Ärztinnen und Ärzten eingenommen werden.

Welche Bereiche werden in der Arbeitstherapie angeboten?
Handwerkliche Arbeiten in Schreinerei, Renovierungs- und Metallwerkstatt, Selbstversorgung in der Hauswirtschaft in den Bereichen Küche und Hausreinigung/Wäsche, Unterstützung der Haustechnik in Pflege von Garten und Außenanlagen sowie Verwaltungsarbeiten im Patientenbüro.

Was passiert bei einem Rückfall?
Bei guter Abstinenzmotivation, Kooperation und Behandlungsbereitschaft kann die Rehabilitation in der Einrichtung nach einem Rückfall fortgesetzt werden. Mit Rückfallanalyse, -management und vielfältigen Möglichkeiten zur Rückfallbearbeitung werden rückfällige Patientinnen und Patienten dabei vom Team unterstützt.


Rahmenbedingungen

Welche grundlegenden Regeln sind zu beachten?
Freiheit von Drogen, Alkohol und Glücksspiel während der Rehabilitation ist ebenso ein Muss wie der Verzicht auf Gewalt und die aktive Mitarbeit am therapeutischen Programm.

Ist die Einrichtung nach §§ 35/36 BtMG anerkannt?
Ja, die Anerkennung nach §§ 35/36 BtMG wurde durch das zuständige hessische Ministerium erteilt.

Wie sind meine persönlichen Daten geschützt?
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kurzzeittherapie Hunoldstal unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht. Ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis werden keine persönlichen Daten weiter gegeben.

Wie alt sind die Patienten der Kurzzeittherapie Hunoldstal?
Das Mindestalter liegt bei 18 Jahren, nach oben hin gibt es keine Grenze. Im Durchschnitt sind die Patienten/innen 35 Jahre alt.

Können während der Rehabilitation gemeinnützige Arbeitsstunden abgeleistet werden?
Ja! Während der Freizeit kann in verschiedenen Bereichen gemeinnützige Arbeit abgeleistet werden. Genauere Fragen können unsere Arbeitstherapeuten beantworten.

Wo darf in der Einrichtung geraucht werden?
Unsere Einrichtung ist rauchfrei, das heißt, in den Gebäuden darf nicht geraucht werden. Ein überdachter Raucherbereich ist vorhanden.



Kontakte und Aktivitäten

Wann können Patienten Besuch empfangen?
Besuch können Sie von Beginn an empfangen nach vorheriger Absprache mit Ihrer Einzeltherapeutin bzw. Ihrem Einzeltherapeuten.

Ab wann sind Ausgänge möglich?
Ausgänge sind in der Regel nach zwei Wochen in die nähere Umgebung und nach frühestens drei Wochen in Form von Tagesausgängen möglich.

Ist der Kontakt zu Drogenkonsumierenden gestattet?
Kontakte zu Drogenkonsumierenden sind nicht erwünscht und werden durch uns nicht unterstützt.

Wie sind Einkaufsmöglichkeiten geregelt?
Im Rahmen von Ausgängen können Einkäufe selbständig gemacht werden. Dringende Einkäufe von Kleidung und Hygieneartikeln können zu Beginn der Rehabilitation auch begleitet werden.

Kann ich mir von Angehörigen bei Aufnahme Sachen bringen lassen?
Ja. Bitte besprechen Sie die Einzelheiten mit Ihrer Bezugstherapeutin bzw. Ihrem Bezugstherapeuten.


Multimedia

Wie und wann kann telefoniert werden?
Es darf vom ersten Tag an telefoniert werden. Handys können außerhalb der Arbeitszeit auf dem Zimmer genutzt werden.

Können Computer in der Einrichtung genutzt werden?
In der Einrichtung sind zum Arbeiten PC's vorhanden.

Besteht Gelegenheit, Musik zu hören?
Im Zimmer kann jederzeit Musik in Zimmerlautstärke gehört werden. Drogenassoziierte Musik soll zum eigenen Schutz und zum Schutz von Mitpatienten/innen nicht gehört werden.


Finanzielles

Wie bin ich während der Behandlung finanziell abgesichert?
Wir empfehlen dringend, mindestens vier Wochen vor der Aufnahme die entsprechenden Anträge auf Übergangsgeld, Arbeitslosengeld II oder Hilfe zum Lebensunterhalt zu stellen. Bei der Antragsstellung werden Sie von Ihrer Drogenberatung unterstützt. Sie sollten ebenfalls mindestens vier Wochen vor der Rehabilitation Ihren Krankenversicherungsschutz klären.

Wie ist der Umgang mit Geld geregelt?
Es wird großer Wert auf Eigenverantwortung gelegt, Patienten/innen sollen den Umgang mit Geld von Beginn der Rehabilitation selbst lernen. Eigengeld kann behalten oder in unserem Tresor hinterlegt werden.

Gibt es eine Kostenerstattung für Fahrten zur Praktikumstelle?
Fahrtkosten für notwendige Fahrten im Rahmen einer Familienheimfahrt können von der Deutschen Rentenversicherung Hessen übernommen werden. Es werden Fahrkosten für öffentliche Verkehrsmittel, 2. Klasse unter Beachtung der günstigsten Tarife übernommen.

Stand: 10/2011

 

Lage
Die Einrichtung liegt im Taunus in der Nähe des Großen Feldbergs in Schmitten/Hunoldstal. Der Ort ist ca. 35 km von Frankfurt.

Gebäude/Räumlichkeiten
Das 1975 errichtete Gebäude wurde 1994 vollständig saniert. Das Haus bietet 25 Einzelzimmer sowie ein Doppelzimmer. 19 Zimmer liegen nach Süden und haben einen eigenen Balkon mit einem phantastischen Blick über das Weiltal hin zum Großen Feldberg. Eine große Wiese in Südhanglage, ein kleiner Sportplatz und die hellen großzügigen Gruppen- und Gemeinschaftsräume unterstreichen die freundliche und moderne Atmosphäre des Hauses. Angrenzend an das Gelände wurde ein Wohnhaus erworben, dort befindet sich die Verselbstständigungswohngruppe mit fünf Plätzen. In einem neu errichtetem Werkstattgebäude sind eine Schreinerei, eine Hausmeisterwerkstatt, ein Gruppenraum sowie Mitarbeiterbüros untergebracht.

Team
Ihre Rehabilitation wird in unserer Einrichtung von einem gut ausgebildeten und erfahrenen Team unterstützt. Zusätzlich zu den grundlegenden beruflichen Qualifikationen verfügen alle therapeutisch tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über therapeutische Zusatzqualifikationen und bilden sich laufend weiter. Das Team der Kurzzeittherapie Hunoldstal setzt sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Berufsgruppen Medizin, Krankenpflege, Psychologie, Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Arbeits- und Beschäftigungstherapie, Haustechnik, Hauswirtschaft und Verwaltung zusammen. Wir laden Interessierte zu einem Vorstellungstermin in unsere Einrichtung ein. Wir stellen uns gerne persönlich vor, erläutern unser Behandlungskonzept und beantworten Fragen direkt.

Stand: 10/2011

 

Erscheinungsformen der Abhängigkeit
Abhängigkeit ist eine Erkrankung, die die körperliche und psychische Entwicklung sowie die soziale Integration der Betroffenen schwer beeinträchtigt. Ein entscheidendes Charakteristikum der Abhängigkeit ist der oft starke, gelegentlich übermächtige Wunsch, Drogen, Medikamente, Alkohol oder Tabak zu konsumieren. Weitere Kriterien für die Diagnose einer Abhängigkeit sind eine verminderte Kontrollfähigkeit in Bezug auf die Steuerung des Konsums, ein körperliches Entzugssyndrom, der Nachweis einer Toleranzentwicklung, die fortschreitende Vernachlässigung anderer Interessen zugunsten des Substanzkonsums sowie der anhaltende Substanzkonsum trotz Nachweises schädlicher Folgen.

Folgen der Abhängigkeit
Die Abhängigkeit geht oft einher mit weit reichenden Folgen. Zu den häufigsten begleitenden Belastungen gehören
• suchtbedingte körperliche Erkrankungen, z.B. Hepatitis, Abszesse
• Einschränkungen der Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz
• Verschuldung
• Zerrüttung der familiären Verhältnisse
• Verengung des sozialen Umfeldes auf Drogenkontakte
• soziale Isolation
• Verödung von sozialen, kulturellen und freizeitorientierten Interessen
• Unfähigkeit zur Organisation und Strukturierung des Alltags
• Obdachlosigkeit
• Haftstrafen in Folge von Beschaffungskriminalität

Anerkennungen
Die Deutsche Rentenversicherung Hessen ist federführender Leistungsträger. Die Kosten der Rehabilitation werden von den Rentenversicherungsträgern, den Krankenkassen und den überörtlichen Sozialhilfeträgern übernommen. Die Einrichtung ist vom zuständigen Fachministerium des Landes Hessen im Sinne der §§ 35, 36 ff des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) staatlich anerkannt.

Drogenfreiheit, Gewaltfreiheit, Mitarbeit
Sind die Grundvoraussetzungen für eine Rehabilitation in unserem Haus. Freiheit von Drogen, Alkohol und Glücksspiel während der Rehabilitation ist ebenso unbedingte Voraussetzung wie der Verzicht auf Gewalt und eine aktive Mitarbeit.

Behandlungsziele
Ziele der Therapie sind die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, eine stabile und langfristige Suchtmittelabstinenz sowie die Kompetenz zur Bewältigung persönlicher Krisen und Rückfallgefährdungen.

Die Behandlung wird individuell und mit unterschiedlichen Schwerpunkten vereinbart
• Förderung und Regeneration der körperlichen Gesundheit
• Stärkung psychischer und sozialer Kompetenzen wie Kontakt- und Kooperationsfähigkeit, Selbstsicherheit, Stressbewältigung etc.
• Aufarbeitung traumatischer Erfahrungen und bei Bedarf Vermittlung ambulanter Psychotherapie
• Entwicklung und Förderung sozialer Bindungen, z. B. Familie, soziales Netz
• Kenntnis und Befähigung zur Anwendung individueller Strategien zur Vermeidung von Rückfällen
• Aufbau und Pflege eines drogenfreien Freundeskreises
• Förderung einer Freizeitkultur ohne Drogen.

Die therapeutische Arbeit basiert auf individueller Therapieplanung, einem flexiblen Behandlungskonzept und der Weiterentwicklung der Behandlungsziele aufgrund des Therapieverlaufes.

Behandlungsangebote:
Das Behandlungsangebot umfasst
• Kunsttherapie
• medizinische Behandlung
• Gesundheitsberatung
• Möglichkeiten zur Erprobung der Therapiefortschritte außerhalb der Einrichtung und anschließende Reflexion der Erfahrungen

• Vorbereitung auf das Erwerbsleben durch Seminare, Einzelgespräche und Arbeitstherapie
• Familien- und Angehörigengespräche
• Begleitung bei rechtlichen Problemen, Arbeits- und Wohnungssuche
• Unterstützung bei der Vorbereitung einer Nachbetreuung oder Weiterbehandlung.

Behandlungsziele
Die zentralen Ziele der Rehabilitation sind
• Erreichen und Aufrechterhalten der Abstinenz
• Beheben und Ausgleichen von körperlichen und seelischen Störungen
• möglichst dauerhafte Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und Wiedereingliederung in das Erwerbsleben
• Wiedereingliederung in das Leben in der Gemeinschaft

Individuelle Ziele für Ihre Rehabilitation werden gemeinsam zu Beginn der Behandlung entwickelt. Dabei werden Sie von Ihrem Fallteam unterstützt.

Behandlungsangebote (ggf. mit Erläuterung)

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl unserer Behandlungsangebote. Die Teilnahme an diesen Angeboten richtet sich nach dem jeweiligen individuellen Bedarf, dem Verlauf der Behandlung und wird zwischen Therapeut/in und Patient/in vereinbart.

• Einführungsgruppe
• Psychotherapeutische Bezugsgruppe
• Psychotherapeutische Einzelgespräche
• Basisgruppe Kokain
• Realitätserprobungen
• Morgenrunde
• Plenum
• Arbeitsbesprechung
• Training zur Rückfallprävention
• Raucherentwöhnung
• Entspannungstraining
• Gesundheitsinformation Basiswissen Sucht
• Sport- und Freizeittherapie
• Sozialberatung
• Verselbstständigungswohngruppe

Behandlungsdauer
Die Dauer der Rehabilitation wird individuell festgelegt und richtet sich nach dem Ausmaß der körperlichen, psychischen und sozialen Folgen der Suchterkrankung. Für eine ausreichend stabilisierende Behandlung ist nach den derzeitigen Vorgaben der Leistungsträger ein Zeitraum von bis zu 6 Monaten vorgesehen. Für alle Patientinnen und Patienten, die sich zur Behandlung einer Kokain- und Amphetaminabhängigkeit in Hunoldstal aufhalten, ist der Besuch der Basisgruppe Kokain obligatorischer Bestandteil der Behandlung. Ungefähr 6 Wochen vor Beendigung der Therapie erfolgt ein Wechsel in die Verselbstständigungswohngruppe.

Aufnahme
Die Anfrage zur Aufnahme in der Einrichtung kann telefonisch oder schriftlich erfolgen. Für den weiteren Verlauf der Bewerbung ist ein schriftlicher Lebenslauf mit Beschreibung des Suchtverlaufs erforderlich. Es erfolgt eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Eine Kostenzusage des zuständigen Leistungsträgers sowie eine ärztliche Bescheinigung, dass die körperliche Entgiftung abgeschlossen oder nicht notwendig ist, sind Voraussetzung für eine Aufnahme. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Aufnahmebüro vergeben Termine zur Aufnahme und sind Ansprechpartner für interessierte und vermittelnde Stellen.

Unser Aufnahmebüro
Fon 06084 94230
Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Stand: 10/2011

 

 

 

Ihr Ansprechpartner: Kurzzeittherapie Hunoldstal

Am Nesselberg 3
61389 Schmitten-Hunoldstal
Fon 06084 9423-30
Fax 06084 9423-49
Email: hunoldstal@jj-ev.de


Frau von Werthern

Anfahrt: Kurzzeittherapie Hunoldsthal

Eine ausführliche Wegbeschreibung können Sie hier als Pdf downloaden.

Downloads: Kurzzeittherapie Hunoldstal

Hier finden Sie Dokumente und ausführlichere Informationen zur Einrichtung als Downloads:


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