Zielsetzung
Das Betreute Einzelwohnen ist eine bewährte Hilfeform mit dem Ziel, suchtgefährdete oder suchtkranke Menschen orientiert am persönlichen Bedarf zu einem selbstständigen Leben ohne Suchtmittelmissbrauch zu befähigen. Das Betreute Wohnen dient der beruflichen und sozialen Integration.
Indikation und Betreuungsdauer
Betreut werden Menschen mit eigener Wohnung im Rheingau-Taunus-Kreis, die aufgrund ihrer Suchtmittelabhängigkeit nicht in der Lage sind ihren Alltag ohne Unterstützung zu bewältigen und für die andere ambulante Beratungs- und Behandlungsangebote nicht ausreichend sind, um eine Verbesserung ihrer Lebenssituation herbeizuführen. Die Betreuungsdauer und der Betreuungsumfang orientieren sich am individuellen Störungsbild und an den gemeinsam mit dem Hilfesuchenden festgelegten Zielen.
Kooperation
Die personenzentrierte Betreuung erfolgt in Kooperation mit den im individuellen Hilfeplan genannten Institutionen und Einrichtungen. Kooperationspartner sind u. a. die Fachbereiche Jugend, Soziales und Gesundheit des Rheingau-Taunus-Kreises, Entgiftungsstationen verschiedener Krankenhäuser, Arztpraxen, Bewährungshilfe, Einrichtungen des Suchthilfeverbundes JJ und anderen hessischen Suchthilfeeinrichtungen. Im Rahmen der schulisch-beruflichen Integration besteht eine enge Zusammenarbeit u. a. mit dem Bildungszentrum Hermann Hesse in Frankfurt.
Stand: 10/2011