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Das Ausmaß des aufputschenden Effektes hängt vom Konsumenten selbst wie auch von der Dosis, der Art des Konsums und der Oualität des Stoffes ab, denn der Wirkstoffgehalt des als Kokain verkauften Pulvers schwankt durchschnittlich zwischen 20% - 50%. Beim Schnupfen setzt die Wirkung nach wenigen Minuten ein. Nach etwa 30 - 60 Minuten wird die maximale Konzentration im Blut erreicht und die pharmakologische Wirkung hält bis zu einer Stunde an. Beim Spritzen oder Rauchen hingegen beginnt die Wirkung bereits nach wenigen Sekunden, da das Kokain über die Lunge sehr rasch vom Blutkreislauf aufgenommen wird bzw. bei der intravenösen Verabreichung unter Umgehung sämtlicher Resorptionsbarrieren das Gehirn erreicht. Allerdings verringert sich auch die Wirkdauer. So hält der durch das Rauchen ausgelöste Rauschzustand nur etwa 5 - 10 Minuten an. Kokain ist allgemein als "Leistungsdroge" bekannt, da es - zeitlich begrenzt - eine Leistungssteigerung und erhöhte körperliche Belastbarkeit bewirkt. Es dämpft das Hungergefühl, vermindert das Schlafbedürfnis und löst euphorische Gefühle aus. Die ihm zugeschriebene Lust- und Potenzsteigerung kehrt sich bei fortdauerndem Konsum allerdings ins Gegenteil um, nämlich in sexuelles Desinteresse und Impotenz. Die durch das Kokain hervorgerufenen Rauschzustände verlaufen gewöhnlich in mehreren Stadien: Euphorisches Stadium: Am Anfang steht das positiv erlebte, so genannte euphorische Stadium, das u.a. von gehobener Stimmung, erhöhtem Selbstwertgefühl, gesteigertem Antrieb und Denken sowie stärkerer Sinneswahrnehmung und Kreativität gekennzeichnet ist. Der Konsument fühlt sich sorglos, verliert soziale und sexuelle Hemmungen und empfindet ein vermindertes Schlafbedürfnis bei gleichzeitig erhöhter Libido. Gelegentlich treten auch einfache Halluzinationen und Pseudohalluzinationen auf. Rauschstadium: Nach etwa 20 - 60 Minuten klingt die euphorische Phase ab. Nun können zu den beschriebenen Wahrnehmungen ängstlich paranoide Stimmungen hinzutreten, die vor allem mit akustischen, manchmal auch mit optischen Halluzinationen einhergehen. Depressives Stadium: Diese dritte Phase des Kokainrausches wird vor allem von Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Erschöpfung bis hin zu Angstzuständen, Schuldgefühlen, Selbstvorwürfen und Suizidgedanken gekennzeichnet. ... UND RISIKEN Die Risiken des Kokainkonsums liegen vor allem in der Gefahr einer sich schnell einstellenden psychischen Abhängigkeit und den damit verbundenen Folgen. Die akuten Risiken und Folgen unterscheiden sich je nach Form, Dosis und Dauer des Konsums. Der Konsum ist um so gefährlicher, je schneller die Substanz vom Körper aufgenommen wird. Bei Überempfindlichkeit kann bereits eine geringe Dosis Kokain einen so genannten Kokainschock hervorrufen, der sich u.a. durch Blässe, kalten Schweiß und Atemnot ankündigt und zu schwerem Kreislaufversagen führen kann. Überdosierungen dagegen können eine Kokainvergiftung in Form zentralnervöser Übererregung bewirken. In deren Folge kann es u.a. zum zunehmenden Verlust der Koordinationsfähigkeit, zu Verwirrtheit, Unruhe und zerebralen Krampfanfällen mit Bewusstseinsstörungen und schließlich zur Bewusstlosigkeit und zum Tod durch Atemlähmung und schweres Kreislaufversagen kommen. AUF LANGE SICHT: FOLGESCHÄDEN Regelmäßiger Kokaingebrauch kann mittel- und langfristig zu schwerwiegenden körperlichen, psychischen und sozialen Veränderungen führen. Körperliche Folgen: Zu den wesentlichen körperlichen Beeinträchtigungen zählen die Schwächung der körperlichen Widerstandskraft, eine verminderte Belastbarkeit, starker Gewichtsverlust sowie Schädigungen der Blutgefäße und verschiedener Organe wie Leber, Herz und Nieren. Durch das Rauchen von Crack oder Freebase werden insbesondere die Atmungsorgane in Mitleidenschaft gezogen, während regelmäßiges Schnupfen von Kokain vor allem Nasenschleimhäute und Nasennebenhöhlen schädigt und zu chronischem Nasenbluten sowie zu einer Verminderung des Geruchs- und Geschmackssinns führen kann. Auf Dauer können sich jedoch auch hierbei chronische Erkrankungen der Atmungsorgane einstellen. Psychische Folgen: Als gravierende psychische Folgen zeigen sich bei Dauerkonsumenten u.a. ausgeprägte Verstimmungen, sexuelle Funktionsstörungen, Schlafstörungen, Depressionen, Angst, Befürchtungen des Kontrollverlusts, Misstrauen, Antriebs- und Konzentrationsstörungen, verstärkte Reizbarkeit, Aggressivität und Verwirrtheit. In manchen Fällen kann sich eine Kokainpsychose entwickeln, bei der es zu paranoiden Wahnvorstellungen, einer Beeinträchtigung des Realitätsbezugs sowie zu optischen, akustischen und taktilen Halluzinationen kommen kann. Soziale Folgen: Bei dauerhaftem Kokainkonsum sind zudem nachhaltige Persönlichkeitsveränderungen zu beobachten, wie antisoziales und narzisstisches Verhalten, Angststörungen, Reizbarkeit, innere Unruhe, starke psychomotorische Erregung sowie Ess- und Schlafstörungen. Neben den möglichen strafrechtlichen und auch finanziellen Problemen infolge des Kokainkonsums sind es vor allem die bei einem Dauerkonsum auftretenden ausgeprägten Kontaktstörungen und die Tendenz zur Selbstisolation, die das Zerbrechen jeglicher sozialer Bindungen DIE FRAGE DER ABHÄNGIGKEIT Sowohl ein episodischer wie auch ein kontinuierlicher Konsum von Kokain führen zur Abhängigkeit, wobei die psychischen Aspekte deutlich im Vordergrund stehen. Bei der Einnahme von hohen Dosen Kokain und insbesondere beim Crackrauchen kann sich bereits innerhalb weniger Wochen eine starke psychische Abhängigkeit entwickeln, die sich vor allem in der ausgeprägten Tendenz zur Dosissteigerung zeigt. Beim Absetzen von Kokain kommt es zu Entzugssymptomen wie Müdigkeit, Erschöpfung, Depressionen, allgemeiner Verstimmung, mangelnder Energie und sexueller Lustlosigkeit, gefolgt von einem starken Schlafbedürfnis, dem so genannten Crash. Diese Symptome können über Wochen andauern. Noch weit über diesen Zeitraum hinaus besteht jedoch ein starkes Verlangen nach der Substanz (Craving), was die Rückfallgefahr entsprechend vergrößert. Aufgrund der Gewöhnung an die Substanz entwickelt sich bei regelmäßigem Kokainkonsum eine Toleranz, die - allerdings nur bis zu einer gewissen Höchstmenge - zu immer höheren Dosierungen führt. In Konsumpausen bildet sich diese Toleranz jedoch wieder zurück, so dass hiernach zunächst nur wieder geringere Mengen Kokain benötigt werden. (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen Auszug aus der Broschüre "Kokain: Eine Sucht und ihre Stoffe &Ē ' ; # 0 ) < 1Żü‰›ARS|Šžŗ§«XYŗ»łööķöķöķöłöłöķöķęöķöķößöÕĪę B*CJph€€€ jćšB*CJph€€€ B*CJph€€€ B*CJphĄĄĄ5B*CJph€€€CJ 5B*ph€€€Ć&Ē ' # ) 1ˆŻü‰A|žŗX~»ųóģźććććŚóóŚóććććććÓÓ$¤<a$$¤x¤xa$$¤<a$$¤xa$$a$$¤xa$»ż &P °ƒ. °ČA!°Å"°ą#$Å%° i@@ń’@ StandardCJOJQJ_HmHsHtHBA@ņ’”B Absatz-Standardschriftart6B@ņ6 Textkörper $¤<a$CJ»&’’’’Ć&Ē'#) 1 ˆ Ż ü ‰A|žŗX~½˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€˜0€€»»»šš_šÜbš$%ø±uPŠ¢µ|†~šCŽ’ļ’’’’žbš$…²˜t–ĀX`»Žc^†'hų’m-’’’’žbš$k\>Aų±õu°ĻL>Ÿ±“’¤O’’’’žbš$Ÿv棾zöG˜_ō¬’ģ½’’’’žbš$ūś_Hg©ā“ņt?Æ×Žžp’It’’’’ž@ń’’’€€€÷š’šš0š( š ššB šS šæĖ’ ?𻽽’’WernerHK\\0100a01\profile\WernerH\Eigene Dateien C15\Leitung\KOKAIN\Kokain-Info.docWernerH^C:\WINNT40\Profiles\WernerH\LOCALS~1\Temp\AutoWiederherstellen-Speicherung von Kokain-Info.asdWernerHK\\0100a01\profile\WernerH\Eigene Dateien C15\Leitung\KOKAIN\Kokain-Info.docWernerHT\\0100a01\profile\WernerH\Eigene Dateien C15\Leitung\KOKAIN\Kokain-DHZ-Flyer S.2.docWernerHX\\0100a01\Gruppen\Datei-Austausch Kunz-Heinz-Sickinger-Menzemer\Kokain-DHZ-Flyer S.2.docWernerH)D:\HeinzW\KOKAIN\Kokain-DHZ-Flyer S.2.docWernerHC:\Dokumente und Einstellungen\WernerH\Anwendungsdaten\Microsoft\Word\AutoWiederherstellen-Speicherung von Kokain-DHZ-Flyer S.2WernerH)D:\HeinzW\KOKAIN\Kokain-DHZ-Flyer S.2.docWernerH+\\0100a01\heinzw\KOKAIN\Kokain-Infotext.docHansB@H:\JJ-intern\Internet\Homepage\Suchtberatung\Kokain-Infotext.doc½’@ŗLœŪ»€@’’Unknown’’’’’’’’’’’’G‡: ’Times New Roman5€Symbol3& ‡: ’Arial"ńˆšÄ©ܕ¦ܕ¦²āj&Ż  /©#š„Ą““€0d2ƒšß’’ŽKokain kann durch Schnupfen oder inji- zieren (Kokainhydrochlorid) wie auch - nach Umwandlung in Kokainbase - durch Rauchen aufgenommen werdenWernerHHansBž’ą…ŸņłOh«‘+'³Ł0ō˜0<LXdx ˆ” ° ¼ ČŌÜäģäKokain kann durch Schnupfen oder inji- zieren (Kokainhydrochlorid) wie auch - nach Umwandlung in Kokainbase - durch Rauchen aufgenommen werdenokaWernerHernern Normal.dot HansB.d2nsMicrosoft Word 9.0c@l˜’^~Ā@TĆ5ÅbÅ@TĆ5ÅbÅŻ ž’ÕĶ՜.“—+,ł®0˜ hpœ¤¬“ ¼ÄĢŌ Ü wä$Jugendberatung und Jugendhilfe e.V./  Kokain kann durch Schnupfen oder inji- zieren (Kokainhydrochlorid) wie auch - nach Umwandlung in Kokainbase - durch Rauchen aufgenommen werden Titel ž’’’ž’’’ !"#ž’’’%&'()*+ž’’’ż’’’.ž’’’ž’’’ž’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’Root Entry’’’’’’’’ ĄF€;>XÅbÅ0€1Table’’’’’’’’’’’’WordDocument’’’’’’’’"&SummaryInformation(’’’’DocumentSummaryInformation8’’’’’’’’’’’’$CompObj’’’’jObjectPool’’’’’’’’’’’’€;>XÅbÅ€;>XÅbÅ’’’’’’’’’’’’ž’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’’ž’ ’’’’ ĄFMicrosoft Word-Dokument MSWordDocWord.Document.8ō9²q